Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat sein Gebot für den Suchmaschinenanbieter Yahoo ad acta gelegt. Das letzte Gebot wurde um 5 Milliarden US-Dollar angehoben aber selbst dieses Angebot hatte Yahoo-Chef Jerry Yang ausgeschlagen und nach sorgfältigen Prüfungen seitens des Windows-Herstellers würden die Forderungen Yahoo´s nicht im Interesse von Microsoft stehen.
Das Gebot zu einer Übernahme hatte zuletzt bei 45 Milliarden US-Dollar gelegen und trotz aller Bemühungen war ein Kauf nicht gelungen. Der lachende Dritte ist Google, denn der führende Suchmaschinenkonzern hatte zwei Wochen lang probeweise eine Werbeallianz mit Yahoo. Diese Allianz war für beide Seiten finanziell sehr erfolgreich und dürfte wohl nun fortgesetzt werden.
Auf dem Suchmaschinenmarkt nimmt Google mit einem Marktanteil von über 90 Prozent eine dominierende Stellung ein. Mit der Übernahme wollte Microsoft seine Position bei den Suchmaschinen-, und Onliendiensten festigen, denn dort ist das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz schon länger ins Hintertreffen geraten.
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