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VoIP-Provider Skype soll verkauft offenbar werden
Business
Der Online-Auktionskonzern Ebay plant offenbar den Verkauf seines VoIP-Providers Skype obwohl es kaum Überschneidungen zwischen beiden Geschäftsmodellen gibt. Vor vier Jahren hatte das Unternehmen den VoIP-Anbieter Skype zu einem Preis von 3,3 Milliarden US-Dollar übernommen.

Nach Einschätzung von Analysten wird es mit einem Verkauf jedoch noch 2 Jahre dauern, weil die aktuellen Marktbedingungen nicht optimal sind um einen angemessenen Verkaufspreis zu erzielen. Die VoIP-Sofware Skype erfreut sich einer steigenden Beliebtheit und wurde bisher über 800 Millionen mal heruntergeladen.

Der VoIP-Dienst zählt bereits rund 15 Millionen User mit steigender Tendenz. Nach der Installation der Software kann man kostenlos über das World Wide Web telefonieren und ist eine gute Alternative zum Festnetz. Der Umsatz von Skype ist nicht bekannt aber dürfte nicht sonderlich hoch sein, denn sonst würde der Konzern keinen Verkauf seiner VoIP-Tochter planen. Die Internet-Telefonie hat sich zu einem starken Konkurrenten gegenüber dem Festnetz entwickelt, weshalb die Festnetzanbieter die VoIP-Nutzung meist nicht erlauben genauso wie die Mobilfunkfirmen.



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