Der VoIP-Provider Skype ist mit seinen über 400 Millionen Usern der führende Anbieter auf dem Markt der Internet-Telefonie und soll nun vom Mutterkonzern Ebay an die Börse gebracht werden. Eigentlich wollten die beiden Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis das Unternehmen wieder zurückkaufen aber die Verhandlungen sind nun offenbar gescheitert. Daher plant das US-Onlineauktionshaus nun einen Börsengang und mit einem Gewinn von 551 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr ist Skype ein hochprofitable Tochterfirma.
Der neue Konzernchef John Donahoe betonte bereits im April 2008 dass die Synergien zwischen dem Auktionshaus und dem VoIP-Anbieter gegenüber den hohen Erwartungen leider recht gering ausgefallen sind. Der Einstieg in den Mobilfunkmarkt ist vorgesehen und dafür hat Skype entsprechende Programme für Windows Mobile, Java-Handys und das Apple iPhone entwickelt.
Die Mobilfunkunternehmen untersagen derzeit allerdings noch die Nutzung des VoIP-Dienstes in ihren Mobilfunknetzen aber die Europäische Union (EU) hat bereits entsprechende Schritte gegen die Mobilfunkfirmen angekündigt. Die Mobilfunkanbieter werden wohl dann dazu gezwungen die Sperrung für Skype aufzuheben.
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