Die Domainhandelsplattform Sedo hat die Zahlen verkaufter Domains für das dritte Quartal 2009 veröffentlicht und demnach hat der Domainhandel die Talsohle verlassen. Die Wirtschaftskrise konnte den deutschen Domainmarkt nur kurzfristig bremsen und befindet sich nun wieder langsam aber sicher auf einen Wachstumskurs. Im genannten Zeitraum wurden 9.928 Domains im Wert von über 16 Millionen Euro verkauft.
Gegenüber dem zweiten Quartal entspricht dies einer Steigerung von 5,5 Prozent und der durchschnittliche Verkaufspreis einer Domain blieb mit 1.630 Euro auf einem hohen Niveau. Die .com-Domains sind mit einem Anteil von 76 Prozent unter den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz und .info) bezogen auf alle Verkäufe die führende Domainendung.
Der Durchschnittspreis einer .com-Domain belief sich auf 2.326 Euro und bedeutet einen Anstieg von 77 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Bei den verkauften Länderdomains nimmt die deutsche Endung .de mit 56 Prozent Anteil die Spitzenstellung ein. Zwar sind die Verkaufszahlen bei den .de-Domains um 10 Prozent gesunken aber dafür wurde beim durchschnittlichen Verkaufspreis eine Steigerung von 64 Prozent auf 1.166 Euro verzeichnet. Der Domainhandel hat sich mittlerweile fest etabliert und selbst zweitklassige Domains erzielen gute Verkaufspreise.
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