Der Münchener Privatsender ProSiebenSat.1 hatte vor zwei Jahren das Preisvergleichsportal Billiger.de www.billiger.de übernommen. Nun wurde es für 10 Millionen Euro an eine Investorengruppe bestehend aus 11 Telefonbuchverlagen verkauft. Eines der Verlagshäuser ist der bekannte Heise-Verlag, der das IT-Portal www.heise.de erfolgreich betreibt.
Die Käufer übernehmen 75 Prozent der Preissuchmaschine. Nach Konzernangaben habe Billiger.de nicht mehr ins Beteiligungsportfolio gepasst. Das Tochterunternehmen SevenOne Intermedia ist an dem Videoportal Myvideo.de beteiligt und hält weitere Beteiligungen an Fem.de und dem Sozialnetzwerk Lokalisten.de aber diese Onlinedienste stehen derzeit nicht zum Verkauf.
Vor fünf Jahren erfolgte die Gründung von Billiger.de und entwickelte sich zu einem der führenden deutschen Onlinepreisvergleichs-Portale. Die Zahl der monatlichen Besucher liegt laut der AGOF mit Stand drittes Quartal 2008 bei 2,56 Millionen Unique Users welche die Seite regelmäßig aufrufen. Die Nutzung des Preisvergleichs ist kostenlos.
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