Die Personensuchmaschine Zoominfo.com ist gestartet und sucht im Netz alle zur Verfügung stehenden Informationen zusammen, die es zu einer vom Nutzer gesuchten Person gibt und bereitet sie dann als Dossier auf.
Wird bei Zoominfo ein Name eingegeben, bekommt der Nutzer im Anschluss ein übersichtliches Dossier der gesuchten Person präsentiert.
Wenn man sich dort kostenlos registriert, wird einem die Möglichkeit gegeben, ein eigenes Profil zu erstellen und muss dabei als Identitätsnachweis die Kreditkarten-Nummer eingeben. Wer sein Profil nicht aufgelistet haben möchte, der kann es von Zoominfo.com löschen lassen.
Im Dossier sieht der Nutzer dann den Werdegang der gesuchten Person und mit der sogenannten erweiterten Suche kann Zoominfo.com entsprechende Informationen über die Mitarbeiter einer Firma finden, allerdings nur wenn diese in der Datenbank eingetragen sind.
Nach Unternehmensangaben stehen derzeit Profile von 25 Millionen Personen in der Datenbank.
Bei Datenschützern stößt die neue Suchmaschine auf wenig Gegenliebe, so betrachtet der Internet-Experte Richard Smith dies als ein Tool, welches der Ausspionierung von Personen diene.
Für Unternehmen, welche neue Mitarbeiter einstellen möchten, bietet Zoominfo einen kommerziellen Service an, welcher gezielt nach Informationen über den Bewerber sucht und diese anschließend dem Kunden präsentiert.
Den kommerziellen Service nutzen nach Firmenangaben bereits bekannte Unternehmen wie AOL und Microsoft.
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