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Personensuchmaschine Yasni meldet Auskunftswelle
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Die Personensuchmaschine Yasni.de www.yasni.de verzeichnet eine regelrechte Auskunftswelle seit dem bundesweiten Datenschutz-Skandal. Zur Zeit wird das Portal von mehr als 300.000 Personen pro Tag genutzt um herauszufinden welche persönlichen Daten im Internet über einen selbst gespeichert sind.

Nach Firmenangaben habe sich die Abfragehäufigkeit verdoppelt. Im Monat wird die Suchmaschinen von rund fünf Millionen Personen für die Recherche genutzt. Die Nutzung der Personensuchmaschine ist kostenlos.

Bei der Recherche können sie dann einsehen welche Daten im World Wide Web über sie öffentlich zugänglich sind. Auf diesen Weg können dann rechtliche Schritt gegen unerlaubte Veröffentlichungen eingeleitet werden. In der letzten Woche tauchte eine CD mit Daten von 17.000 Bürgern auf. Auf der CD befanden sich die Namen, Geburtsdaten, Adressen, Kontoverbindungen und Telefonnummern der betroffenen Bürger. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hatte die CD zugespielt bekommen, als diese von einem Adressenhändler an eine unechte Lottofirma verkauft worden war.

„Mit wenigen Klicks lassen sich oft weit mehr als bloße Adress- und Kontaktdaten finden – nicht selten sind auch Rückschlüsse auf persönliche Affinitäten, sexuelle Vorlieben, Passworte und Gehaltsklasse möglich. Beim Surfen und Chatten, insbesondere in sozialen Netzen, hinterlassen wir alle viel mehr Spuren als uns lieb ist. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und die Personen-Suchmaschine yasni ist europaweit das mächtigste Werkzeug, um personenbezogenen Rechtsverstößen auf die Spur zu kommen“, erklärte Steffen Rühl, der Geschäftsführer von Yasni.de ist.

Wer im Netz unterwegs ist, der sollte mit der Angabe persönlicher Daten vorsichtig sein denn diese sind selbst bei Online-Plattformen wie Foren, Marktplätzen oder Auktionshäusern nicht sicher. Bei einer Bewerbung kann es sein, dass der Chef des angeschriebenen Unternehmens eine Recherche über den Bewerber startet. Sollte er dann negative Dinge wie etwa Fotos von der letzten Party oder andere persönliche Informationen finden, dann kann dies zu unangenehmen Fragen während des Vorstellungsgesprächs führen oder er erhält eine Absage zugeschickt. Daher sollte man mit persönlichen Daten im Internet sehr vorsichtig sein.



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