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Offenbar kein Paypal-Zwang in Australien
Business
Das Onlineauktionshaus Ebay musste in Australien vor der Marktaufsicht des Landes nun eine Schlappe für seinen Bezahldienst Paypal hinnehmen. Denn ab dem 17.06.2008 gilt dort für alle Verkäufer ein Zwang zu diesem wenig beliebten Onlinezahldienst. Der Zwang zu Paypal hätte unter anderem dazu geführt, dass Ebay doppelt einmal bei den Auktionen und dann noch einmal bei Paypal-Zahlungen kassiert hätte. Denn der Zahldienst kassiert von jeder Überweisung einen prozenutalen Anteil und dies schmälert vor allem die Marge der kleinen Händler.

Die Entscheidung der australischen Marktaufsicht begrüßt zwar den Käuferschutz von Paypal aber die Verbraucher sollte die Entscheidung nicht abgenommen werden wie sie ein gekauftes Produkt zu bezahlen haben. Neben der Ebay-Tochter gibt es noch etliche andere Dienstleister, die ebenfalls Onlinezahlungen anbieten und würde sich Ebay mit diesem Paypal-Zwang durchsetzen dann würde kein Wettbewerb mehr in den Auktionen bestehen.

In Australien ist das Onlineauktionshaus der führende Anbietert. Bei so manchen deutschen Anwender aber besonders Ebay-Händlern stößt Paypal aufgrund seiner horrenden Gebühren und aufgedeckten Sicherheitslecks auf wenig Gegenliebe. Ein Paypal-Zwang dürfte in Deutschland durchaus seiner Schwierigkeiten haben und dies wäre gut für die Entscheidungsfreiheit in Bezug auf die Wahl der Bezahlform.



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