Der schillernde Unternehmer und Hacker Kim "Kimble" Schmitz ist nach acht Jahren wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Nach einem Bericht der Zeitung "New Zealand Herold" soll er für 30 Millionen US-Dollar die teuerste Villa Neuseelands gekauft.
Basierend auf einer namentlich nicht genannten Quelle soll er einen langfristigen Leasingvertrag sowohl für das Haus als auch Grundstück unterzeichnet haben. Wenn der Mietvertrag abgelaufen ist darf der schwergewichtige Millionär das Haus erwerben. Bei der teuren Villa handelt es sich um das Chrisco Mansion und ist mit reichlich Luxus wie einem eigenen Swimmingpool, Tennisplatz und sechs Schlafzimmern ausgestattet. Die Höhe des Kaufpreises und die monatliche Miete ist allerdings nicht bekannt.
Im Jahre 1998 wurde Kim Schmitz wegen Computerbetrugs zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Bereits kurz danach gründete er die IT-Sicherheitsfirma DataProtect und verkaufte sie anschließend zu 80 Prozent an den TÜV Rheinland. Nun war er millionenschwer und veranstaltete nicht nur Megapartys sondern kaufte sich schnelle Autos, beeindruckte Frauen mit seinem Reichtum und hatte sogar eine Belohnung auf Osama bin Laden ausgesetzt.
Zur Zeit des Niedergangs der New Economy stieg er im Jahre 2001 bei der vor der Pleite stehenden Handelsplattform Letsbuyit.com ein aber wurde bereits zwölf Monate später wegen Insiderhandels zu acht Monaten Freiheitsstrafe und 100.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Es ist nun unklar was Kim Schmitz mit dem Kauf der Villa für ein Ziel verfolgt aber die Aufmerksamkeit der Medien hat er auf jeden Fall wieder für sich gewonnen.
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