Der US-Suchmaschinenkonzern Google hat nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) in den USA eine Stromhändler-Lizenz beantragt. Im letzten Jahr hatte das Unternehmen mit Google Energy eine neue Tochterfirma gegründet.
Der direkte Stromeinkauf würde es dem weltweit führenden Suchmaschinenanbieter ermöglichen preiswert Strom zu beziehen. Die Konzernzentrale in Mountain View ist auf dem Dach mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet und generiert darüber bereits eigenen Strom.
Der Stromverbrauch bei Google ist extrem hoch da der Konzern über tausende Server verfügt. Laut Firmenangaben könnte man durchaus als Stromhändler tätig werden wenn es zum Produktangebot passt. Vor wenigen Tagen erst ist der Suchmaschinenanbieter mit dem Google Nexus One in das Mobilfunkgeschäft eingestiegen. Der Verkauf des Smartphones erfolgt direkt und über den Mobilfunkanbieter T-Mobile USA.
Die Herstellungskosten des Google Nexus One belaufen sich nach einer Analyse der Marktforschungsfirma iSuppli auf rund 175 US-Dollar. Es wird mit einem zweijährigen T-Mobile Mobilfunkvertrag für 175 US-Dollar verkauft und ohne Vertrag sind 529 US-Dollar zu zahlen. In Deutschland wird das moderne Smartphone erst im Frühjahr diesen Jahres verfügbar sein und ob Google tatsächlich mit Strom handeln wird muss abgewartet werden.
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