Der US-Suchmaschinenkonzern Google ist gegenüber der Wirtschaftskrise sehr robust und konnte seinen Nettogewinn im ersten Quartal 2009 auf 1,42 Milliarden US-Dollar steigern. Ein Quartal zuvor hatte sich der Gewinn noch auf 382 Millionen US-Dollar belaufen.
Beim Umsatz verbuchte das Unternehmen einen Zuwachs von 6 Prozent auf 5,51 Milliarden US-Dollar aber sind 3 Prozent weniger als im vierten Quartal 2008. Die eigenen Webseiten hatten 67 Prozent zum Quartalsumsatz beigesteuert und entspricht rund 3,70 Milliarden US-Dollar.
Die Partnerseiten hatten 1,64 Milliarden US-Dollar erzielt wovon Google allerdings 1,23 Milliarden US-Dollar an Adsense-Kunden überwiesen hat. Ein Großteil des Umsatzes erwirtschaftet der weltweit führende Suchmaschinenbetreiber außerhalb der USA und zwar 52 Prozent. Bei den bezahlten Klicks kletterte die Zahl im Vergleich zum vierten Quartal 2008 von 14 auf 17 Prozent.
Der Konzern ist finanziell gut aufgestellt da er über Bargeldreserven in Höhe von 17,8 Milliarden US-Dollar zum Ende des ersten Quartals diesen Jahres verfügte. Die Mitarbeiterzahl belief sich auf 20.164 während es mit Stand Jahresende 2008 noch 20.222 Mitarbeiter gewesen waren. Auf dem internationalen Suchmaschinenmarkt ist Google mit über 80 Prozent Marktantei nach wie vor der dominierende Anbieter und ist neben Ebay eines der profitabelsten Internet-Unternehmen.
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