Ehemalige Mitarbeiter der „Bild“-Zeitung haben mit faipress.biz ein Gegenrede-Portal gestartet und bietet betroffenen Personen die Möglichkeit auf eine falsche oder einseitige Berichterstattung zu reagieren, berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe.
“Die Plattform gibt Privatpersonen wie auch juristischen Personen die Möglichkeit, aktuell auf eine in ihren Augen falsche oder einseitige Berichterstattung zu reagieren.“, erklärte der ehemalige „Bild“-Chefredakteur Udo Röbel.
Für die Inanspruchnahme der Dienstleistung, welche das Gegenrede-Portal bietet, müssen zwischen 250 Euro und 2000 Euro bezahlt werden.
Ein Betroffener kann durch eine kostenlose Ankündigung signalisieren, dass er auf einer bestimmten Berichterstattung juristisch reagieren oder sich dazu äußern wird.
Während des Ankündigungsfensters welches 24 Stunden lang ist, kann der Betroffene im Zuge dieser Zeit seine Gegenrede formulieren.
“Natürlich darf nicht jeder Querulant bei uns aufschreien, wir werden das journalistisch prüfen.“, betont Röbel.
Nach Angaben der Betreiber soll fairpress.biz zu einem besseren Gegengewicht zwischen Betroffenen und Medien beitragen. Jedoch wird eine Rechtsberatung nicht angeboten und das Portal betrachtet sich nicht als Richter darüber, was falsch oder richtig sei.
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