Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) bittet seit dem ersten Januar diesen Jahres alle Besitzer eines Geräts zur Kasse womit durch das Internet gesurft werden kann. Wer schon eine GEZ-Gebühr bezahlt muss den Betrag von 5,52 Euro pro Monat zwar nicht zahlen allerdings wird diese Geldsumme für alle fällig die bisher kein Rundfunkgerät angemeldet haben.
"Der Geräteansatz bei der Rundfunkgebühr ist im Online-Zeitalter überholt. Die Lösung kann nur in einer nutzerabhängigen, sprich individuellen Gebühr bestehen. Eine solche Gebühr, weg vom Geräteansatz, wäre nachvollziehbar und begründet. Jeder sollte wissen, was ihn der öffentlich-rechtliche Rundfunk kostet." , erklärte der IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Swoboda in Bezug auf die neue GEZ-Gebühr.
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF kassieren über die Zwangsgebühr jährlich etwa sieben Milliarden Euro und die neue Gebühr auf Internet-PCs, PDAs und Handys soll einen weiteren niedrigen zweistelligen Millionenbetrag einspielen. Von der GEZ-Gebühr sind besonders Firmen betroffen die einen PC mit Internetzugang besitzen.
|