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GEZ bittet Surfer zur Kasse
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Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben gestern beschlossen dass ab Januar des kommenden Jahres die GEZ-Zwangsgebühr von 5,52 Euro pro Monat auf Internet-PCs eingeführt wird wodurch die öffentlich-rechtlichen TV-Sender zusätzlich zwei Millionen Euro zwangsweise kassieren werden.

Von der neuen scharf kritisierten GEZ-Zwangsgebühr auf Internet-PCs sind alle Privathaushalte ausgenommen die bereits eine GEZ-Gebühr zahlen. Alle die einen PC haben der ins Internet gehen kann müssen diese neue Zwangsgebühr zahlen und dies sind besonders Kleinunternehmer, Freiberufler und Selbstständige die bisher keine GEZ-Gebühr gezahlt haben.

In den kommenden zwölf Monaten soll eine Kommission im Auftrag der Ministerpräsidenten aber ein neues Finanzierungsmodell für die öffentlich-rechtlichen TV-Sender entwickeln. Mit der Reform des inzwischen überholten GEZ-Gebührensystems sollen dann auch die sogenannten "GEZ-Gebührenbeauftragten" welche manchmal sehr unfreundlich überprüfen ob ein Fernseher oder Radio vorhanden ist ihren Job verlieren.

Die öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF mit ihren Tochtersendern kassieren über die GEZ-Zwangsgebühr jedes Jahr etwa sieben Milliarden Euro womit unter anderem die doch sehr teuren Webseiten finanziert werden.



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