Das Forschungszentrum Jülich hat den ersten Petaflop-Supercomputer Europas in Betrieb genommen. Der Supercomputer wurde auf den Namen Jugene getauft und kann bis zu 1 Billiarde Rechenoperationen in der Sekunde durchführen. Die Spitzenleistung beläuft sich auf 1 Petaflop pro Sekunde. Finanziert wurde der Supercomputer jeweils vom Bund und dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Technisch ausgestattet ist der leistungsstarke Rechner mit 73.728 Prozessoren des Modells PowerPC 450.
Die Prozessoren wurden in 72 wassergekühlten Schränken verbaut und laufen mit einer Taktfrequenz von 850 Megahertz. Die Größe des Arbeitsspeichers beläuft sich auf zirka 144 Terabyte und das Computersystem kann auf einen Festplattenspeicher von 6 Petabyte Kapazität zugreifen.
Der Stromverbrauch ist mit 2,2 Megawatt sehr beachtlich. Genutzt wird Jugene von Wissenschaftlerteams um Probleme aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Materialwissenschaften und Umweltwissenschaften zu lösen. Der Rechner würde bezogen auf seine beeindruckende Rechenleistung den fünften Platz unter den Supercomputern belegen.
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