Das Onlineauktionshaus Ebay wird nach einem heutigen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus Online" in den USA erneut umgebaut. Nach den Umbauplänen soll der Fokus verstärkt auf Neuware gesetzt und die Auktionen untergeordnet werden. Der Strategiewechsel folgt den Gewinnen und die sind bei Neuwaren höher, weil die Provision sich nach dem Verkaufspreis richtet und bei Gebrauchtwaren geringer ausfällt.
Die Suchfunktion wird umgestellt wodurch zuerst neue Artikel angezeigt werden sollen und damit vorwiegend Waren von Händlern. Die Kommunikation zwischen Kaufinteressenten und Händlern soll eingeschränkt werden, da die Verkäufer mit eine regelrechten Flut an Anfragen konfrontiert sind. Die Verkäufer dürfen in Zukunft eine größere Anzahl Fotos kostenlos einstellen.
In Deutschland soll das Auktionsmodell offenbar auch überarbeitet werden aber dafür will Ebay erst im Verlauf der Woche entsprechend informieren. Vor einem Monat wurde erst eine Neuregelung eingeführt und zwar dürfen Händler in zahlreichen Kategorien keine Versandkosten mehr berechnen.
Die Verkäufer dürfen Käufern keine negative Bewertung mehr geben und das umstrittene Onlinebezahlsystem Paypal muss als Zahlungsmöglichkeit verpflichtend akzeptiert werden. Der Onlinebezahldienst Paypal gilt wegen seiner hohen Gebühren und gewisser Sicherheitsrisiken als unbeliebt bei den Händlern.
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