Das US-Onlineauktionshaus Ebay konnte jahrelang auf ein beachtliches Wachstum verweisen aber seit den rapiden Gebührenerhöhungen und Umstruktrurierung des Bewertungssystems hat sich das Wachstum allerdings verlangsamt. Nun hat der Konzernchef John Donahoe einen erneuten Umbau der weltweit führenden Auktionsplattform angekündigt.
Die Handelsplattform möchte sich wieder auf ihre alten Stärken mit Gebrauchtwaren und Restposten konzentrieren. Bislang wurde eine Strategie verfolgt eine Plattform wie Amazon Marketplace aufzubauen, wo Händler ihre Neuwaren verkaufen.
Der Onlinebezahldienst Paypal soll ausgebaut werden und dann wird auch hoffentlich der Zwang aufgehoben diese Zahlungsmöglichkeit den Käufern verpflichtend anzubieten. Die gestiegenen Gebühren, der Paypal-Zwang und die Möglichkeit keine Käuferbewertungen abgeben zu können hat zehntausende Händler vergrault.
Kleine Händler gehen verstärkt zu alternativen Handelsplattformen wie Tradoria, Markt.de oder Gimahhot.de um ihre Produkte verkaufen zu können. Aufgrund seiner dominierenden Marktstellung konnte Ebay seine Preise und Gebühren in den letzten Jahren erheblich anheben wodurch beachtliche Umsatz-, und Gewinnsteigerungen allerdings auf Kosten der Händler erzielt wurden.
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