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Ebay verkauft Skype
Business
Der US-Onlineauktionskonzern Ebay hat seine VoIP-Tochter Skype für 1,9 Milliarden US-Dollar an eine Investorengruppe verkauft, die aus der Investmentbank Silver Lake, der Holding Andreessen Horowitz und dem kanadischen Pensionsfonds Canada Pension Plan Investment Board besteht.

Es konnte sich nach monatelangen Rechtsstreitigkeiten mit den zwei Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis geeinigt werden. Die beiden Firmengründer erhalten eine Beteiligung von 14 Prozent an Skype und dürfen sich auf gut bezahlte Sitze im Verwaltungsrat freuen.

Die Analysten hatten den Skype-Anbieter mit 2,75 Milliarden US-Dollar bewertet. Vor vier Jahren im Jahre 2005 hatte Ebay den VoIP-Provider für 2,6 Milliarden US-Dollar erworben. Jedoch konnte Skype bisher keine nennenswerte Gewinne erwirtschaften. Das Onlineauktionshaus Ebay befindet sich schon länger in einer Umbauphase und richtet seinen Fokus verstärkt auf Firmenkunden statt Verbraucher.

Seinen Charme als Schnäppchenmarkt hat Ebay schon lange verloren und Privatuser verkaufen ihre gebrauchten Dinge daher verstärkt auf digitalen Kleinanzeigenmärkten. Auf dem Kleinanzeigenmarkt ist Ebay mit seinem Angebot www.ebay-kleinanzeigen.de ehemals Kijii.de ebenfalls vertreten aber steht mit Markt.de, Quoka.de und anderen Anbieter einer starken Konkurrenz gegenüber, die sich aber gegen das Onlineauktionshaus wohl behaupten werden.



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