Das bekannte Onlineauktionshaus Ebay verzeichnet in Deutschland und den USA bei den Artikeleinstellungen spürbare Rückgänge von 16,5 Prozent bzw. 3,8 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Nach Angaben der Konzernchefin Meg Whitman soll das Design der US-Seite überabeitet und die Suche verbessert werden. Die Suche soll dann in rund einen Monat genutzt werden können.
In seinem Heimatland USA möchte Ebay die in den vergangenen Jahren rapide gestiegenen Gebühren senken und es wurde mit dem Paketdienst UPS ein günstigerer Versandtarif vereinbart wovon die Händler profitieren. Laut Golem.de hat Ebay in Deutschland mit Verkäufern bereits telefonisch gesprochen und wurden gefragt warum denn weniger Artikel eingestellt worden sind.
Die rapide gestiegenen Gebühren haben dazu geführt dass verstärkt Händler zu alternativen Onlineauktionshäusern wie Amprice.de oder Hood.de gehen. Von den hohen Auktions-, und Einstellgebühren sind besonders kleine Händler betroffen die meist sehr knapp kalkulieren müssen und nur bedingt mit den großen Powersellern bei den Verkaufspreisen mithalten können. Eine Gebührensenkung wäre zu empfehlen denn sollte Ebay die Gebühren weiter anheben dann könnten weitere Verkäufer zur Konkurrenz gehen.
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