Der US-Onlineauktionskonzern Ebay will sich auf sein Kerngeschäft Onlineauktionen konzentrieren und verkauft Beteiligungen die nicht mehr dazu gehören. Vor zwei Jahren wurde der Social-Bookmarking-Dienst StumpleUpon gekauft und ist nun für 75 Millionen US-Dollar an seine Gründer verkauft worden.
Welcher Preis gezahlt wurde ist nicht bekannt aber die beiden Gründer freuen sich dass der Empfehlungsdienst nun wieder eine unabhängige Firma ist. Bei StumpleUpon installiert der User eine Toolbar und kann damit aufgerufene Webseiten bewerten. Die erfolgten Bewertungen kann man mit anderen Nutzern tauschen.
Der neue Konzernchef John Donahoe hatte vor ein paar Wochen den Verkauf von Beteiligungen angekündigt, die keine positive Auswirkungen auf das Kerngeschäft haben. Der VoIP-Anbieter Skype mit seinen über 400 Millionen Usern steht ebenfalls zum Verkauf. Die Skype-Gründer Niklas Zennstrom und Janis Friis wollen ihr Unternehmen wieder zurückkaufen aber offenbar sind die Verhandlungen mit Ebay bisher ohne Erfolg verlaufen. Der Fokus des Onlineauktionshauses soll verstäkt wieder auf eCommerce liegen und der Onlinebezahldienst Paypal ausgebaut werden.
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