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Ebay in schweres Fahrwasser geraten
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Das erfolgsverwöhnte US-Onlineauktionshaus Ebay scheint sich nach Informationen der zwei Analysten Brian Blair und Ryan Hunter von Wedge Partners laut dem Infodienst Barron´s in schweren Fahrwasser zu befinden. Die Geschäftsentwicklung habe sich verschlechtert und daher plane der Konzern schon jetzt Entlassungen. Laut den Analysten sollen bis zu 1.500 Leute entlassen werden. Zwar laufen die internationalen Geschäfte weiterhin gut aber der weiter steigende Dollarkurs läßt die Gewinne langsam aber sicher fallen, berichtete intern.de am gestrigen Montag.
Ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung spielt die Zufriedenheit der Verkäufer. Diese zeigen sich zunehmend unzufrieden mit Ebay aufgrund steigender Gebühren und weitere Veränderungen wie etwa beim Bewertungssystem. In Deutschland sieht sich der Marktführer unter den Onlineauktionshäusern mit herber Kritik konfrontiert.
Bei den Verkäufern sorgt der eingeführte Paypal-Zwang genauso für Unmut wie das radikal geänderte Bewertungssystem. Das Bewertungssystem nimmt den Händlern das Recht die Käufer zu bewerten und erzeugt Frust. Es gibt mittlerweile tausende Händler die dem Monopolisten den Rücken gekehrt und einen eigenen Onlineshop eröffnet haben oder zu alternativen Handelsplattformen wie Yatego, Tradoria oder Markt.de gegangen sind.
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