Das Onlineauktionshaus Ebay kämpft verstärkt mit Erfolg gegen die Produktpiraterie und löschte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund 2,1 Millionen gefälschte Produkte und es wurden 30.000 Userkonten auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die betroffenen User hatten versucht Produktfälschungen zu meistbietend zu verkaufen. Der Hauptgrund für den erhöhten Einsatz gegen Produktkopien dürfte eine millionenschwere Klage des US-Einzelhandelskonzerns Tiffanys sein.
Das Unternehmen hat Ebay vorgeworfen den Handel mit kopierten Produkten zu unterstützen. Zur Zeit ist das Onlineauktionshaus damit beschäftigt das Verified Rights Owner (VeRO) Programm zu verbessern. Das Programm bietet teilnehmenden Marken-Inhabern die Möglichkeit auf Rechtsverletzungen zu reagieren und können eine schnellere Löschung forcieren.
Die Produktfälschungen verursachen bei den Markeninhabern jährlich finanzielle Schäden in Milliardenhöhe. In China ist die Produktpiraterie besonders stark verbreitet und auf Technologiemessen werden regelmäßig etliche Messestände chinesischer Hersteller geschlossen, da ihnen Plagiate vorgeworfen wurden.
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