Das Onlineauktionshaus Ebay Deutschland hat seine Gebührenstruktur umgebaut und bedeutet dass ab dem 20.02.2008 neue Gebühren gelten. Dabei wird eine Grenze zwischen privaten und gewerblichen Verkäufern gezogen. Alle privaten Verkäufer dürfen im Zuge der Gebührenreform ihre Auktionen mit 1 Euro Startpreis starten und erhalten ein Galeriebild kostenlos.
In den Kategorien Fahrzeuge, Flugzeuge und Boote muss künftig keine Angebotsgebühr gezahlt werden. Im Gegenzug wird allerdings die Verkaufsprovision auf 2 bis 8 Prozent und damit rund 3 Prozent höher als derzeit. Die Einstellgebühren sinken aber die Verkaufsprovisionen steigen. Bei den Verkaufsprovisionen gibt es allerdings eine stärkere Unterscheidung zwischen den Kategorien. Jeder Powerseller, der eine gute Bewertung erhalten hat und eine Zahlung per Paypal anbietet, der kann bis zu 36 Prozent sparen und zwar unabängig vom eigenen Status.
Nach den aktuellen Planungen wird Ebay das bestehende Bewertungssystem durch ein neues Bewertungsmodell austauschen. Mit der Änderung des Bewertungssystem ist es Verkäufern nicht mehr möglich eine negative Bewertung abzugeben. Stattdessen können nur noch positive Bewertungen abgegeben werden oder der Händler unterläßt eine Bewertung.
Bei Käufern auf mehrfache Zahlungsaufforderungen nicht reagieren, sollen von Ebay ausgeschlossen werden außerdem dürfen Verkäufer nun 5.000 statt 1.000 nicht erwünschte Bieter in die Sperrliste eintragen. Der Paypal-Käuferschutz wird auf 1.000 Euro verdoppelt wobei im Gegenzug der Ebay-Käuferschutz gekippt wurde.
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