Der Datendiebstahl sensibler persönlicher Informationen nimmt in Deutschland an Dimension zu. In der vergangenen Woche sorgte eine CD mit 17.000 Kundendaten eines Lottoanbieters für Aufsehen. Nun hat dieser regelrechte Daten-GAU mittlerweile auch die Deutsche Telekom AG erfasst. Nun fordern Datenschützer von der Politik dem florierenden Handel mit Kundendaten endlich Einhalt zu gebieten. Jetzt ist in Medien von 6 Millionen Datensätzen die Rede, welche zu Niedrigpreisen im World Wide Web angeboten werden.
Von politischer Seite wird sogar die Verschlüsselung der Kundendaten bei Unternehmen gesprochen. Dieser sich ausweitende Datenskandal scheint weitere Kreise zu ziehen. Das ganze Ausmaß ist nach wie vor unbekannt aber die Politik sollte endlich handeln.
Die Call Center stehen derzeit massiv in der Kritik, denn einige Firmen hatten ihre Anrufzentralen dazu genutzt um auf illegale Weise an Kundendaten zu kommen. Den Datenhandel ganz zu unterbinden ist eine schwierige Aufgabe aber zumindest die Grenzen sollten von politischer Seite enger gesteckt werden. Zum Beispiel sollte der Handel mit Adressen nur unter Einhaltung bestimmter Richtlinien erlaubt sein.
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