Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF die mit der GEZ-Zwangsgebühr finanziert werden streben ein Monopol bei Handy-TV an und möchten sich die dafür notwendigen Frequenzen nach Angaben des Telekommunikationsverbandes BITKOM weitesgehend untereinander aufteilen möchten.
"Das Konzept fordert in Gutsherrenmanier, einen großen Teil des Frequenzspektrums für ARD und ZDF zu reservieren", kritisiert Bernhard Rohleder der Hauptgeschäftsführer der BITKOM in Bezug auf die Pläne der TV-Sender ARD und ZDF.
Die privaten Unternehmen würden bei einer Frequenzaufteilung zwischen ARD und ZDF im Handy-TV Markt benachteiligt und daher darf das aktuelle Frequenz-Konzept nicht umgesetzt werden. Nach einer Einschätzung der BITKOM ist das derzeitige Konzept zudem wenig effizient weil dabei das Digitalfernsehen DVB-T und Mobile-TV Signale gemeinsam übertragen werden was teuer wäre und zu einer schlechteren Versorgung führen würde.
"Die Anbieter brauchen Planungssicherheit für ihre Investitionen, damit dieser Zukunftsmarkt 2007 endlich durchstarten kann.", fordert Bernhard Rohleder. Zur Zeit fehlen klare Rahmenbedingungen wodurch bisher nur regionale Handy-TV Angebote gibt.
Die Experten der BITKOM rechnen damit dass in Deutschland bis zum Jahre 2010 in Deutschland rund zwanzig Millionen Handys verkauft werden die TV-Sendungen empfangen können und zu einem Umsatz von sechs Milliarden Euro führen. Laut einer aktuellen Umfrage des Verbandes interessieren sich heute schon zehn Millionen Bürger für das mobile Angebot Handy-TV.
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